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Biodiversität im Siedlungsraum durch Wildbienenförderung

Die Bestäubung unserer Kultur-und Wildpflanzen hängt massgebend von Insekten ab, doch 70% dieser wichtigen Tiere sind bereits verschwunden. In der Schweiz leben über 600 verschiedene Wildbienenarten und jede zweite ist heute gefährdet. Durch Zersiedlung und intensive Landwirtschaft wurden die Habitate der Wildbienen immer seltener, wodurch es für sie immer schwieriger wird, Nahrung und einen passenden Nistplatz für die Aufzucht ihres Nachwuchses zu finden.

Eine hohe, intakte Biodiversität eines Landes hat vielfältige positive Wirkungen. Sie trägt zu wichtigen wirtschaftlichen Versorgungsleistungen wie Bestäubung, Schädlingsbekämpfung oder Bodenfruchtbarkeit bei. Sie wirkt regulierend, indem sie Ökosysteme stabilisiert und wichtige Stoffkreisläufe und Nahrungsketten unterstützt. Und schliesslich trägt sie kulturelle Leistungen bei, die sich für uns alle als Landschaftsqualität oder Erholungswert zeigen. So überrascht es auch nicht, dass sich über 85% der Schweizer Bevölkerung eine stärkere Förderung der Biodiversität im Siedlungsraum wünschen.

Biodiversität wirkt

Durch die Umgestaltung von Grün- und Brachflächen im Siedlungsraum, werden im Rahmen des Projekts swiss bee ‚O‘ diversity hoch diverse Habitate für unzählige verschiedene Wildbienenarten erschaffen. Es entstehen  ästhetischer Naturgärten, wo zahlreiche einheimische Wildpflanzen gedeihen und Wildbienen Lebensraum finden. Mit diversen Partnern werden Gestaltungslösungen für die Flächen entwickelt und umgesetzt. In diesen ansprechend angelegten Wildgärten können Besucher in einer naturnahen Umgebung die Wildbienen beobachten, sich über deren Lebensweise informieren und werden dabei selbst zum Verweilen eingeladen. Ein solcher Erlebnispfad macht aus einem Paradies für Wildbienen auch eine Naturoase für den Menschen.

Bisherige Erfolge

5200 m2 aufgewertete Grünflächen

116 verschiedene Wildbienenarten,

darunter 21 gefährdete

xxx verschiedene Wildpflanzenarten

Steckborn-1

Projektbeschrieb

Im Projekt wurden insgesamt 11 Pilotflächen in privatem und öffentlichen Eigentum berücksichtigt. Um die Wirksamkeit der Intervention evaluieren zu können, wurde jede Fläche regelmässig wissenschaftlich aufgenommen.

Karl-Schmid-Strasse

Pilotflächen

Im Rahmen des Projekts wurden 11 Pilotflächen in privatem und öffentlichem Eigentum berücksichtigt. So entstanden auf über 5200 m2 hoch diverse Habitate für Wildpflanzen, Wildbienen und andere wichtige Bestäuber.

Work2

Über uns

Das Projekt swiss bee ‚O‘ diversity wird finanziert durch die Gebert Rüf Stiftung. In Kooperation mit der Berner Fachhochschule und der Wildbiene + Partner AG werden die Pilotflächen im Siedlungsraum gestaltet und auf ihre nachhaltige Wirksamkeit evaluiert.